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"...jeder von uns ist in der Lage, bereits im Kleinen einzuschreiten, in seinem Lebensumfeld. Wenn am Stammtisch abfällige Witze über Juden, Türken, Farbige oder Schwule erzählt werden. Wenn am Arbeitsplatz ein Fremder benachteiligt, schlecht behandelt wird." - Paul Spiegel am 9.11.2000 in Berlin |
Die SchülerInnen- und Schülervertretung des Rheinisch-Bergischen Kreises (BSV) und das Q1 Jugend- Kulturzentrum wollen zusammen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus aktiv werden.
Wir wollen eben nicht schweigen und zugucken, sondern wir wollen selbst aktiv werden und zeigen, dass für Fremdenfeindlichkeit und Rassismus bei uns im Rheinisch-Bergischen kein Platz ist. Wir wollen Zeichen setzen, dass friedliches Zusammenleben möglich und rechte Gewalt ein Armutszeugnis für jene ist, die sie verüben. Wir wollen dafür sorgen, dass die Verbrechen der Nazis nie vergessen werden und nie wieder geschehen können! Rechtes Gedankengut darf nicht akzeptiert werden, sondern muss geächtet werden.
Kaum jemand kann wohl von sich behaupten, ohne Vorurteile zu sein, aber wir wollen zum Nachdenken anregen und auf die Gefahren von Rechts aufmerksam machen. Vor allem wollen wir aber zeigen, dass mit Toleranz ein friedliches Zusammenleben aller möglich ist!
Beginnend mit dem 9.11.2000, dem Jahrestag der Reichspogromnacht – am 9.11.1938 plünderten die Nationalsozialisten jüdische Geschäfte, brannten Synagogen nieder, verprügelten Mitbürgerinnen und Mitbürger jüdischer Herkunft und Glaubens und deportierten jene, die sich widersetzen, in KZ’s – wollen wir jeden Monat (mindestens) mit einer Aktion gegen Rechtsextremismus und für Toleranz aktiv werden. Wir wollen zusammen mit dem Arbeitskreis der Künstler in Bergisch Gladbach zusammen aktiv werden, Diskussionen mit Zeitzeugen anbieten und auch einfach nur Kabarett und Filme anbieten.
Veranstaltung -
Gegen das Vergessen! 2. Februar 2000
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